Kurz vor den Eisheiligen wagten es die Kinder der Klasse 2a, den Schulgarten wieder zum Leben zu erwecken.
Um säen und pflanzen zu können, leistete unser Hausmeister Wolfgang Hopf wertvolle Vorarbeit. Er lockerte die „alte“ Erde auf und befüllte die Hochbeete mit frischer Hochbeet-Erde.
Am 08. Mai 2026 ging es dann – ausgerüstet mit Gartenhandschuhen, Harken, Rechen und kleinen Schaufeln – freudig an die Arbeit. Zuerst durften die Zweitklässler grüne und rote Kohlrabipflanzen im ersten Hochbeet einsetzen. Dabei halfen immer zwei Kinder zusammen. Als Nächstes wurden im zweiten Hochbeet mit einem Stab gerade Saatfurchen in die Erde gedrückt. In diese Rillen legten die Kinder im Wechsel Saatbänder mit Radieschensamen oder einzelne Karottensamen. Danach wurden die Samen leicht mit Erde zugedeckt, etwas festgedrückt sowie angegossen. Auch im ersten Hochbeet fanden noch Saatbänder mit Radieschensamen Platz.
Während der Saataktion bearbeiteten einige Mädchen und Jungen der Klasse in Eigenregie die Kartoffelbeete. Gold wert war das Wissen, das manche Kinder aus dem heimischen Garten mit einbrachten. Die Erde wurde gelockert, von Unkraut befreit und zu Kartoffelbeeten geformt. Mit viel Freude setzten die Schüler und Schülerinnen abwechselnd die Saatkartoffeln in die Erde.
Die neuen Pflanzen werden nun im Schulgarten von der Klasse 2a gepflegt, gegossen, das Wachstum beobachtet und natürlich auch geerntet sowie gegessen.
Mit diesem Projekt lernen die Kinder ganz praktisch, wie viel Geduld, Sorgfalt, Zeit und Verantwortung Pflanzen brauchen, wie aus eigener Arbeit etwas wächst, gedeiht und am Ende natürlich auch schmecken kann.
Text und Fotos: Sabine Gräml



