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Erntezeit!

Nach den Pfingstferien war es endlich soweit! Die Kinder der 2a konnten nun als Erstes die Radieschen ernten. Mit viel Freude und sehr stolz zogen sie das leckere Gemüse aus den Hochbeeten. Nachdem die Radieschen gewaschen und aufgeschnitten waren, ließen es sich die Kinder schmecken. Auch weitere Klassen der Schule kamen in den Genuss und erhielten eine frische Kostprobe.

Ein besonderes Lob und ein dickes Dankeschön geht an einen Schüler der Klasse 1b, der freiwillig und sehr pflichtbewusst den Gießdienst über die Pfingstferien übernommen hat!

Bericht: Sabine Gräml / Fotos: Simone Erdmann

Pflanzaktion der Klasse 2a im Schulgarten

Nachdem endlich Ende April das nasse und kalte Wetter eine bessere Prognose andeutete, wagten sich die Kinder der Klasse 2a mit ihrer Lehrerin Sabine Gräml im Rahmen der Aktion des Gesundheitsamtes „Essen mit Köpfchen“ an das Projekt, den Schulgarten zu bepflanzen. Bewaffnet mit Harken, Rechen, kleinen Schaufeln und auch teilweise mit Gartenhandschuhen ging es freudig los. Als Erstes lockerten manche Kinder die Erde in den beiden Hochbeeten. Dann durften alle Zweitklässler in Partnerarbeit Kohlrabipflanzen einsetzen bzw. Kopfsalat einpflanzen. Außerdem wurden Radieschen und Karotten gesät sowie Kartoffeln angebaut. Wichtig war es, die neuen Pflänzchen und Samen gut anzugießen.

Bei der zweiten Pflanzaktion wechselten die Schülerinnen und Schüler ausgewinterte Erdbeerpflanzen aus und pflanzten verschiedene Kräuter, wie z. B. Schnittlauch, Petersilie, Basilikum, Thymian im Kräuterturm frisch ein.

Nun hoffen natürlich alle Beteiligten, dass unter anderem auch das Wetter mitspielt, damit in einigen Wochen gesundes Gemüse, frischer Salat und aromatische Kräuter geerntet werden können!

Bericht und Fotos: Sabine Gräml

Walderlebnis der Klassen 3ab mit Jagdpächter Wilfried Portisch und Jäger Manuel Richter

Einen schönen Abschluss vor den Pfingstferien durften die Kinder der Klassen 3ab mit ihren Lehrerinnen Barbara Angerer und Verena Rosenheimer erleben. Sie trafen sich am Donnerstag, 16. Mai, am Glatzberg mit Jagdpächter Wilfried Portisch und Jäger Manuel Richter für einen Waldgang unter fachlicher Führung.

Den Kindern die Natur nahe zu bringen, sie aufmerksam und sensibel zu machen für das, was in unseren Wäldern wächst und lebt und für uns alle von großer Bedeutung ist, war das Anliegen dieses besonderen Schulvormittages.

Nach einer kurzen Begrüßung am Glatzberg drängten die Kinder neugierig in Richtung Wald, wo die beiden Jäger mit den zwei Klassen zunächst das richtige Verhalten zum Schutz von Natur und Tier besprachen.

Im nun folgenden Spaziergang durch den Wald gab es viel Interessantes für die Kinder zu entdecken. Herr Portisch und Herr Richter erklärten den Kindern die Aufgabe eines Jägers im Jahreslauf, die vor allem darin besteht, einen artgerechten, gesunden Wildbestand zu erhalten. Besonders in der Winterszeit muss das Wild gefüttert werden. Leider kommt es auch immer wieder zu Wildunfällen im Straßenverkehr, bei denen ein Jäger dann vor Ort gerufen wird, um verletzte Tiere vor Leiden zu bewahren. Der Umgang mit der Büchse ist notwendig, um krankes oder altes Wild zu erlegen, sodass es nicht zu Krankheiten oder Nahrungskonkurrenz kommt. Auch werden von Jägern Reviereinrichtungen wie Hochsitze und Jagdkanzeln überprüft und bei Bedarf repariert. An den hellgrünen Spitzen der jungen Nadelbäume konnten die Kinder erkennen, dass erfreulicherweise kein Wildverbiss stattgefunden hatte, wie Herr Portisch den Kindern verdeutlichte. Wenn im Frühjahr Rehkitze zur Welt kommen, werden zu deren Schutz vor Mähfahrzeugen Wiesen mit dem Jagdhund oder inzwischen auch mittels Drohne abgesucht. Letzteres führte Herr Richter sehr eindrucksvoll den Kindern vor, indem sich ein Schüler in der Wiese verstecken durfte und mit einer Drohne dann schnell aufgespürt werden konnte. Abschließend gab es noch eine leckere Wurst- oder Käsesemmel für jedes Kind, spendiert von Familie Richter.

Alle waren sich einig: Es war ein äußerst gelungener Walderlebnistag mit vielen wertvollen Eindrücken und neuen Erkenntnissen für die Buben und Mädchen der beiden dritten Klassen.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn und Frau Richter sowie Herrn Portisch, die uns diesen Vormittag ermöglicht haben!

Text und Bilder: Barbara Angerer

 

Fröhlich bemalte Holztafeln für den Gartenzaun unserer Grundschule

Der wunderbaren Idee von Christine Streller, einer ehemaligen Lehrerin unserer Grundschule, ist es zu verdanken, dass sich zahlreiche Kinder der dritten und vierten Klassen versammeln durften, um unter Frau Strellers Anleitung große Holzbretter zu bemalen und damit unseren Schulzaun zu verschönern. Die Bretter hierfür wurden von Rupert Müller eigens für diesen Zweck vorbereitet und der Schule gespendet.

Als Motiv für die Bretter hatte sich Christine Streller etwas ganz Besonderes ausgedacht: Zunächst durfte sich jeweils ein Kind auf eines der flachen Bretter legen und wurde mit Kreide umrandet. Das allein war schon ein großer Spaß. Anschließend legten die kleinen Künstler und Künstlerinnen mit viel Liebe und Geschick Farbe an der vorgezeichneten Figur an und gestalteten diese sehr kreativ und bunt  mit Gesicht, Haaren, Kleidung und Schuhen aus.

Als alle Bretter fertig waren, montierte unser Hausmeister Wolfgang Hopf die fröhlichen Bretter am Gartenzaun .

Es war schön, die große Begeisterung der Kinder dabei zu sehen, die für dieses schöne Kunstprojekt gerne ihre Freizeit am Nachmittag in der Schule verbrachten.

Was für ein schöner Anblick nun für alle, die am Schulgelände vorbeikommen!

Natürlich durfte auch ein „Willkommen in der Grundschule“-Brett nicht fehlen.

Die ganze Schulfamilie bedankt sich herzlichst bei der lieben Christine Streller, Rupert Müller und den Künstlerinnen und Künstlern aus den Klassen 3 und 4 für diese schöne Aktion. Das habt ihr toll gemacht!

Text: Barbara Angerer, Stephanie Maier, Bilder: Barbara Angerer

Projekt Klasse 1b: Bau eines Barfußweges

Gemeinsam mit den Eltern und der Lehrkraft Frau Erdmann haben die Kinder voller Begeisterung Hand angelegt und einen einzigartigen Barfußweg geschaffen. Das Bohren der Löcher in die Holzplanken, das Schrauben der Elemente, das Schleifen für eine angenehme Oberfläche- jeder Handgriff wurde mit großer Freude ausgeführt. Die unterschiedlichsten Materialien wurden gesammelt und die Felder des Barfußweges damit gefüllt. Spitze Zapfen, glatt polierte Steine, weiches Moos, kühler Sand – jeder Schritt ist ein kleines Abenteuer für die Sinne und eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Ein besondere Dank geht an alle Eltern, die das Projekt mit ihrer tatkräftigen Hilfe unterstützt haben.

Text und Fotos: Simone Erdmann

Kunstprojekt „Schullogo für die Aula“

In einem kleinen Kunstprojekt am Freitagnachmittag (19.4. 24)  malten gut 20 Kinder aus den dritten Klassen das fröhliche Schullogo unserer Grundschule an die bisher weiße und leere Aulawand.

Unterstützt und angeleitet wurden sie dabei durch Frau Heidi Deutinger-Schwalb, die bereits im Vorfeld die Bleistiftkonturen des Logos an die Wand gezeichnet hatte, sodass die Kinder diese nun ausmalen konnten.

Die Kinder hatten viel Freude dabei mit Schwamm, Pinsel und Farbe „ihr“ Schullogo an die Wand zu malen und gaben sich die größte Mühe!

Sie waren mit Begeisterung und viel Konzentration dabei und am Ende sichtlich stolz auf ihr Kunstwerk.

Den Feinschliff des Bildes gestaltete in den Tagen darauf  sehr gekonnt und professionell  Frau Deutinger-Schwalb.

Ein ganz besonders herzlicher Dank an Frau Deutinger-Schwalb für diese tolle  Aktion und die viele Zeit und Mühe, die sie in unsere Schule investiert hat!

Das Schullogo an der Aulawand wird künftig für die gesamte Schulfamilie und alle Besucher der Schule ein richtiger Hingucker sein!

Text und Bilder: Barbara Angerer, Stephanie Maier 

Besuch der Klassen 3a und 3b bei Elektro Bauer in Buchbach

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichtes zum Thema „Strom“ machten sich die Klassen 3a und 3b mit ihren Lehrerinnen Barbara Angerer und Verena Rosenheimer am Montag, 18. Februar auf den Weg nach Buchbach  zur Firma „Bauer Elektroanlagen“.

In der Eingangshalle der Firma wurden die Kinder und Lehrerinnen bereits von Florian Sommerer, Ausbilder bei der Firma Bauer, sehr freundlich empfangen.  Mit Informationen, Zahlen und kleinen Filmen, verdeutlichte er den Drittklasskindern  im Schulungsraum  zunächst die vielfältigen Aufgabenbereiche und lange Geschichte der Firma. Auch durften sich die  Kinder Gedanken  machen, was ihnen zum Thema „Strom“ einfiel, welche Werkzeuge ein Elektriker wohl brauche und ihre Ideen dazu auf einem Whiteboard notieren. Ein Auszug einer „Sendung mit der Maus“ zeigte den Kindern anschaulich, wie Strom erzeugt wird.

Besonders spannend waren dann die Herausforderungen, als die Mädchen und Buben selbst Hand anlegen und einen Stromkreis herstellen durften. Die Freude war groß, als das Lämpchen am Ende leuchtete, alle Drähte also richtig verbunden waren. Behilflich waren den Kindern neben Herrn Sommerer noch zwei Azubis der Firma.

Nach einer Stärkung mit belegten Semmeln und einem Getränk ging es weiter in das von Seniorchef Franz Bauer  gegründete Technik-Museum. Hier gab es viele alte elektr. Geräte zu bestaunen, die die Kinder oft gar nicht mehr oder nur noch aus Erzählungen kannten. Besonders die alten, riesigen Computer, die altertümlichen Telefonapparate, Radios, Plattenspieler und natürlich das erste iPhone hatten es den  jungen Besuchern angetan. Sehr interessiert betrachteten sie all die Dinge, die sich in noch gar nicht so vielen Jahren komplett verändert hatten.

Es war ein Vormittag mit beeindruckenden Erlebnissen, der  u.a. die rasante technische Entwicklung der letzten Jahrzehnte verdeutlicht hat.

Als am Ende noch jedes Kind einen Beutel  gut gefüllt  mit nützlichen Dingen mit nach Hause nehmen durfte, waren Freude und Überraschung enorm.

Herzlichen Dank an Herrn Sommerer und die Firma Bauer für diesen wertvollen Vormittag, der einen bleibenden Eindruck und viele neue Erkenntnisse rund um den  „Strom“ hinterlassen hat!

Text: Barbara Angerer, Fotos: Barbara Angerer

Gesunde Pause durch den Elternbeirat

Die köstliche gesunde Pause durch den Elternbeirat hat sich seit Jahren an unserer Grundschule fest etabliert. Auch heuer starteten die überaus engagierten  Eltern am 28. Februar mit dem köstlichen Pausenbuffet, an dem sich die Kinder nach Herzenslust mit frischen Ost-und Gemüsespießen, lecker belegten Brötchen und Semmeln sowie Schnittlauchbroten für die Pausen versorgen konnten. Wie bereits in den Vorjahren kam dieses Angebot bestens bei den Schülerinnen und Schülern an, die reichlich einkauften, ihre mitgebrachten Pausenboxen füllten und es sich schmecken ließen.

Alles wird in der Früh frisch und mit viel Liebe von den Eltern in der Schule zubereitet, die Semmeln und Brote meist  sogar zu Hause selbst gebacken. In der Pause startet dann der große „Run“ auf das äußerst appetitlich angerichtete Buffet.

Insgesamt 5mal dürfen sich die Kinder und natürlich auch ihre Lehrerinnen in der nächsten Zeit auf diese gesunden Köstlichkeiten  in der Pause freuen.

Herzlichen Dank an unseren tollen Elternbeirat und die fleißigen Mütter und Väter!

Text: Barbara Angerer, Fotos: Barbara Angerer, Simone Erdmann

Rathausbesuch der beiden vierten Klassen

Am Donnerstag, den 22.02.24 herrschte im Heldensteiner Rathaus reger Betrieb. Zuerst stattete die Klasse 4b, dann die 4a den beiden Gemeindeoberhäuptern und ihren Mitarbeitern einen Besuch ab. Die Kinder besichtigten das Amtsgebäude im Rahmen des HSU-Lehrplans, stellten wissbegierig Fragen und erfuhren von Antonia Hansmeier und Rainer Greilmeier Interessantes über die Verwaltungsarbeit in Heldenstein und Rattenkirchen. Den krönenden Abschluss bildete die leckere Brotzeit im Sitzungssaal, die sich unsere Schüler schmecken ließen, während sie auf den Stühlen der Gemeinderatsmitglieder saßen. Hierfür möchten wir uns bei allen Mitwirkenden ganz herzlich bedanken.

Bericht und Fotos: Sylvia Rudholzer und Julia Kuhn

Wie fühlt es sich an, blind zu sein?

Heldensteiner Drittklasskinder bekamen Besuch von Henriette Pascoe – Sie gab ihnen Tipps im Umgang mit stark sehbehinderten Menschen

Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichtes erhielten die Kinder der Klassen 3a und 3b hautnah Eindrücke zum Thema „Sinnesleistungen – Bedeutung des Auges und Umgang mit Menschen mit Sehbehinderung“.

Henriette Pascoe, die selbst nahezu vollständig erblindet ist und für den bayerischen Blinden-  und Sehbehindertenbund arbeitet, besuchte auf Einladung von Barbara Angerer die beiden dritten Klassen der Grundschule Heldenstein. Ziel war es, den Kindern Wissen zum Thema Blindheit und Sehbehinderung zu vermitteln und somit Berührungsängste abzubauen.

Als Henriette Pascoe in die Klasse kam, saßen alle Kinder mit verbundenen Augen bzw. Augenmasken im Stuhlkreis. Frau Pascoe setzte sich zu ihnen und machte ganz bewusst Geräusche mit verschie-denen Gegenständen. Rasch merkten die Kinder, dass sie sich nun mit verbundenen Augen wesentlich mehr auf ihr Gehör konzentrierten als dies gewöhnlich der Fall ist. Auch ein Gefühl der Unsicherheit machte sich bei den Buben und Mädchen breit: Was passiert rund um sie? Welche Geräusche sind es, die sie nun nicht eindeutig erkennen können? So äußerten die Kinder große Erleichterung, als sie endlich ihre Augenbinden abnehmen und wieder ihr gewohntes Umfeld sehend wahrnehmen konnten.

Im Anschluss zeigte Henriette Pascoe den Mädchen und Buben eindrucksvoll verschiedene Hilfsmittel wie z.B. eine sprechende Uhr, Blindenschriftzeichen, den Blindenstock und Einiges mehr. Besonders beeindruckt waren die Kinder vom „Mensch-ärgere dich-nicht“-Spiel für Blinde. Auch durften sie auf einer Tastkarte Bilder und im Anschluss Cent- und Eurostücke erfühlen. Die große Bedeutung des Tastsinns für Blinde wurde den Kindern sehr anschaulich bewusst.

Besonders wichtig sei es für  blinde Menschen, selbst Dinge des Alltages erledigen zu können,  wie Frau Pascoe den Drittklasskindern deutlich machte. Eine blinde Person möchte lernen, viele Dinge selbst zu tun.

Schließlich erklärte Frau Pascoe noch den Umgang mit dem Blindenstock. Die Stockspitze wird in einer Pendelbewegung von links nach rechts und zurück bewegt. Dabei bleibt sie immer am Boden. Damit kann die blinde Person fühlen, ob sich etwas im Weg befindet, ob es Stufen nach oben oder unten gibt oder ob die Stelle, die passiert wird, etwas enger ist. Auch können verschiedene Bodenbeläge und -beschaffenheiten am Klang des Stockes unterschieden werden.

Zuletzt gab Frau Pascoe wertvolle  Tipps, wie Blinden in bestimmten Situationen Hilfe angeboten werden könne. Der blinde Mensch fühle sich sicher, wenn er sich am Oberarm des anderen einhalten könne und der Sehende vorausgehe. Auf keinen Fall möchte er aber geschoben oder gezogen werden.

Viel zu schnell gingen die zwei Schulstunden mit Frau Pascoe vorbei und die Kinder hörten ihren Erzählungen gebannt zu und löcherten sie mit vielen Fragen. Um wertvolle Erfahrungen reicher verabschiedeten sich die Mädchen und Buben am Ende rührig und hoffen, Frau Pascoe irgendwann wieder zu sehen.

Bericht und Fotos: Barbara Angerer